Fragen und Antworten

Was Betriebe vor der Entscheidung wissen wollen

Brauche ich für die Zeiterfassung neue Hardware?

Nein. Ihr Team stempelt mit dem eigenen Handy an einem NFC-Sticker oder QR-Aushang. Wer kein Diensthandy stellen will, hängt ein altes Tablet als Kiosk an die Wand — dort genügt eine vierstellige PIN. Stempeluhren oder Terminals sind nicht nötig.

Sind die erfassten Zeiten manipulationssicher?

Die Stempelzeit setzt der Server, nicht das Gerät des Mitarbeiters. Einträge lassen sich nicht überschreiben: Eine Korrektur entsteht als zusätzlicher Eintrag mit Begründung, der alte bleibt sichtbar. Wer will, verlangt zusätzlich die Standortprüfung im Moment des Stempelns.

Wird der Standort meiner Mitarbeiter dauerhaft verfolgt?

Nein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Der Standort wird ausschließlich im Moment des Stempelns geprüft und als Ergebnis gespeichert — innerhalb oder außerhalb des Betriebs. Es gibt keine laufende Ortung und keine Bewegungsprofile.

Wie entsteht der Dienstplan?

Aus einem nachvollziehbaren Regelwerk: Personalbedarf je Bereich und Wochentag, Qualifikationen, Vertragsstunden, Urlaub, feste freie Tage und Wünsche. Künstliche Intelligenz wird nur dafür verwendet, frei formulierte Wünsche zu verstehen. Der Plan selbst wird gerechnet, nicht geraten.

Was passiert, wenn im Betrieb das Internet ausfällt?

Das Kiosk-Tablet nimmt Stempel weiter an und trägt sie nach, sobald die Verbindung zurück ist. Es übernimmt dabei die Gerätezeit des Tablets, nie eine Zeit aus der Zukunft und höchstens 24 Stunden rückwirkend.

Kann ich mehrere Häuser in einem Zugang verwalten?

Ja, im Tarif Business. Als Betreiber sehen Sie alle Betriebe im Überblick und springen per Klick in die einzelne Verwaltung. Die Daten der Häuser bleiben getrennt — die Trennung ist in der Datenbank verankert, nicht nur in der Oberfläche.

Welche Sprachen versteht die Mitarbeiter-App?

Deutsch, Englisch, Kroatisch, Ungarisch und Spanisch. Beim ersten Start wählt der Mitarbeiter seine Sprache selbst; zusätzlich lassen sich je Person eine Erst- und eine Zweitsprache hinterlegen, in der Aufgaben und Hinweise ankommen. Weitere Sprachen brauchen nur eine weitere Sprachdatei, keine Programmänderung.

Wie rechnet der Preis je Mitarbeiter genau ab?

Gezählt wird am Monatsersten, und dabei bleibt es den ganzen Monat. Wer später im Monat anfängt, zählt erst ab dem nächsten Ersten. Je Betrieb gilt ein Mindestbetrag: 19 € im Tarif Standard, 39 € im Tarif Business.

Wo liegen die Daten?

Auf Servern in Deutschland. Die Datenbank ist mandantengetrennt, personenbezogene Daten stehen nicht in Protokolldateien, und für jede Datenart gibt es eine Aufbewahrungsfrist mit automatischer Löschung. Auskunft und Löschung sind als Funktion eingebaut, nicht als Formular.

Muss ich die gesetzlichen Pausen- und Zuschlagsregeln verwenden?

Nein. Beides ist ausgeschaltet, bis Sie es einschalten. Die Pausenprüfung kennt das Recht Deutschlands, Österreichs und der Schweiz und weist nur hin — gesperrt wird nichts. Zuschlagssätze legen Sie selbst fest; die Vorschläge orientieren sich an § 3b EStG.

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